Kawasaki KLE650 2027: Neues Adventure-Bike mit 21-Zoll-Vorderrad ab 8.495 Euro
Kawasaki KLE650 2027: Neue Reiseenduro mit 649-cm³-Zweizylinder, 21-Zoll-Vorderrad, Tempomat und SE-Version. Preise ab 8.495 Euro.
Kawasaki baut seine Adventure-Familie weiter aus. Nach der KLE500 kommt für das Modelljahr 2027 die neue KLE650. Mit 649-Kubik-Zweizylinder, 21-Zoll-Vorderrad, serienmäßigem Tempomat und Traktionskontrolle soll sie vor allem Motorradfahrer ansprechen, die gerne längere Touren unternehmen, aber auch abseits perfekter Asphaltstraßen unterwegs sein wollen.

Bewährter Zweizylinder mit neuer Abstimmung
Unter der Verkleidung arbeitet ein alter Bekannter: Kawasakis flüssigkeitsgekühlter Reihenzweizylinder mit 649 Kubikzentimetern Hubraum. Der Motor kommt in unterschiedlichen Varianten bereits seit Jahren in Modellen wie der Z650 und Ninja 650 zum Einsatz.
Für die KLE650 erhält das Aggregat elektronische Drosselklappen sowie ein angepasstes Ansaug- und Abgassystem. Damit soll der Zweizylinder besonders im unteren und mittleren Drehzahlbereich kräftig anschieben, ohne bei höheren Drehzahlen die Lust zu verlieren.
Konkrete Leistungs- und Drehmomentangaben nennt Kawasaki in der vorliegenden Presseinformation noch nicht. Klar ist aber, wohin die Reise geht: weniger kompromissloser Offroad-Spezialist, mehr komfortabler Allrounder für Landstraße, Autobahn und gelegentliche Schotterpassagen.

21 Zoll vorne, 17 Zoll hinten
Technisch orientiert sich die KLE650 an ihrer kleineren Schwester KLE500. Ein kompakter Gitterrohrrahmen bildet die Grundlage, dazu kommen langhubige Federelemente und Drahtspeichenräder.
Vorne rollt die Kawasaki auf einem 21-Zoll-Rad, hinten sind es 17 Zoll. Das große Vorderrad verspricht Vorteile auf unbefestigten Wegen, während die straßenorientierte Sitzbank und die großzügigere Verkleidung den Tourenkomfort verbessern sollen.
Optisch setzt Kawasaki auf den mittlerweile typischen Rallye-Look: hoch aufragende Front, markante Verkleidung und eine Silhouette, die durchaus Lust auf die nächste große Reise macht.

Tempomat und Traktionskontrolle serienmäßig
Interessant ist die Serienausstattung. Kawasaki spendiert der KLE650 bereits in der Basisversion die Kawasaki Traction Control (KTRC) und eine elektronische Geschwindigkeitsregelanlage.
Gerade der Tempomat dürfte bei Tourenfahrern gut ankommen. Wer mehrere Hundert Kilometer Autobahn bis zum eigentlichen Motorradrevier zurücklegen muss, weiß eine solche Funktion schnell zu schätzen.
KLE650 SE mit Quickshifter und TFT-Display
Wer etwas mehr Ausstattung möchte, greift zur KLE650 SE. Die höherwertige Variante bekommt einige Extras, die gerade auf längeren Reisen sinnvoll sind.
Dazu gehören ein Kawasaki Quick Shifter (KQS) zum kupplungslosen Hoch- und Herunterschalten, ein TFT-Farbdisplay, schlauchlose Reifen, eine USB-C-Steckdose, Handprotektoren, ein Aluminium-Motorschutz und eine höhere Windschutzscheibe.
Zusätzlich kündigt Kawasaki eine Rally-Edition und eine Adventure-Tourer-Edition an. Beide basieren auf Originalzubehör und sollen unterschiedliche Einsatzschwerpunkte bedienen.
Preise und Marktstart der Kawasaki KLE650
| Modell | Preis ab Werk | Inkl. Überführung | Verfügbar |
|---|---|---|---|
| KLE650 | 8.495 € | 8.920 € | März 2027 |
| KLE650 SE | 9.995 € | 10.420 € | Februar 2027 |
Die Basisversion wird in Metallic Matte Graphenesteel Gray / Ebony angeboten. Für die SE stehen Pearl Storm Gray / Ebony / Golden Blazed Green sowie Pearl Blizzard White / Ebony / Golden Blazed Green zur Wahl.
Eine interessante Alternative im Adventure-Mittelfeld
Mit der KLE650 besetzt Kawasaki eine Position zwischen leichten Adventure-Bikes und den größeren, leistungsstärkeren Reiseenduros. Das Konzept dürfte vor allem Fahrer interessieren, denen eine große Reiseenduro zu schwer oder zu teuer ist, die aber trotzdem auf Tourenkomfort und moderne Elektronik nicht verzichten wollen.
Besonders spannend ist die Kombination aus 21-Zoll-Vorderrad, Tempomat und einem Einstiegspreis unter 9.000 Euro. Wie gut der Spagat zwischen sportlicher Landstraße, Langstrecke und Schotter tatsächlich gelingt, wird sich allerdings erst bei einer Probefahrt zeigen.
Galerie
Quelle: Kawasaki
























































