Triumph Bonneville T40: Die Bonnie kommt 2027 mit 400er-Einzylinder
Triumph bringt die Bonneville in die 400er-Klasse. T40 und T40 Black kombinieren klassischen Bonnie-Look mit 32 PS und überraschend viel Technik.
Der Name Bonneville steht bei Triumph seit Jahrzehnten für klassische britische Motorräder mit Zweizylindermotor. 2027 bricht die Marke mit einem Teil dieser Tradition: Mit Bonneville T40 und T40 Black kommt die Bonnie erstmals in die 400er-Klasse – und erstmals als moderner Einzylinder.
398 Kubik und 32 PS
Als Basis dient Triumphs bekannte TR-Plattform, die bereits bei den 400er-Modellen der Marke zum Einsatz kommt. Für die Bonneville wurde der flüssigkeitsgekühlte 398-Kubik-Einzylinder allerdings neu abgestimmt. Er leistet 32 PS und stellt 36 Nm Drehmoment bereit. Damit liegt die T40 klar innerhalb der A2-Klasse.
Triumph will dabei nicht einfach eine Speed 400 in Retro-Klamotten anbieten. Die T40 erhält einen eigenen Rahmen und eine stärker auf entspanntes Fahren abgestimmte Auslegung. Optisch orientiert sie sich konsequent an den großen Bonnevilles.

Klassischer als die bisherigen Triumph 400
Dazu gehören der typische tropfenförmige Tank, ein runder Scheinwerfer, Drahtspeichenräder und zwei Federbeine am Heck. Auch die schmalen Proportionen, die Sitzbank und die klassischen Kotflügel passen zum Auftritt. Vorn rollt die T40 auf einem 18-Zoll-Rad mit 100/90er Reifen, hinten kommt ein 150/70-17 zum Einsatz.
Die T40 Black setzt auf einen dunkleren Auftritt, technisch teilen sich beide Versionen jedoch die gleiche Basis. Triumph greift damit direkt den Markt kompakter Retro-Bikes an, in dem unter anderem Royal Enfield sehr erfolgreich unterwegs ist.
Mehr Elektronik als die Optik vermuten lässt
Hinter dem klassischen Erscheinungsbild steckt erstaunlich moderne Technik. Triumph spendiert der kleinen Bonneville ein rundes 4-Zoll-TFT-Display mit Kartennavigation sowie Funktionen für Telefon und Musik. Dazu kommen fünf Fahrmodi und ein Tempomat.
Auch bei den Assistenzsystemen fährt die T40 für ihre Klasse groß auf. Schräglagenabhängiges ABS und eine ebenfalls schräglagenabhängig arbeitende Traktionskontrolle gehören zum Technikpaket. Damit verbindet Triumph einen bewusst traditionellen Auftritt mit Ausstattung, die man bei kleinen Retro-Motorrädern nicht unbedingt erwartet.
Marktstart im Frühjahr 2027
Die Preise für Deutschland sollen Anfang 2027 bekanntgegeben werden, die ersten Motorräder werden für das Frühjahr erwartet. Interessant dürfte vor allem sein, wo Triumph die T40 gegenüber Speed 400 und den größeren Bonneville-Modellen positioniert. Fest steht schon jetzt: Mit der T40 wird einer der bekanntesten Namen der britischen Motorradgeschichte deutlich zugänglicher.
Quelle: Triumph
