Honda CB350C Special Edition 2026: Retro mit Extra-Chrom

Die Honda CB350C Special Edition bekommt neue Streifen, viel Chrom und zwei Farben. Technisch bleibt der 348er Einzylinder unverändert.

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Honda zeigt in Indien, dass eine Sonderedition nicht immer mehr Leistung oder ein halbes Elektronik-Labor braucht. Bei der CB350C Special Edition 2026 geht es vor allem um klassischen Stil: Zierstreifen, Chrom und zwei warme Farbtöne. Unter dem Blech bleibt alles angenehm bodenständig.

Rebel Red oder Mat Dune Brown

Die Special Edition ist in Rebel Red Metallic und Mat Dune Brown zu haben. Auf Tank, Seitendeckeln sowie vorderem und hinterem Schutzblech ziehen sich passende Dekorlinien entlang. Dazu kommt ein eigener Special-Edition-Schriftzug am Tank. Die rote Variante kombiniert ihr dunkles Rot mit braunen Linien, während die matte braune Version mit dunkleren Akzenten und brauner Sitzbank etwas rustikaler daherkommt.

Chrom gibt es am Scheinwerfer, Auspuff, Sozius-Haltegriff und an den beiden hinteren Federbeinen. Die geteilte Sitzbank und die langen, breiten Schutzbleche sorgen für den gewünschten Oldschool-Auftritt. Unterm Strich wirkt die 350er wie ein Motorrad, das schon immer so hätte aussehen können – und nicht wie ein Zubehörkatalog auf zwei Rädern.

Honda CB350C Special Edition Tank und Chromdetails
Zierstreifen und Sondermodell-Schriftzug unterscheiden die Special Edition von der normalen CB350C.

21 PS und Drehmoment von unten

Am luftgekühlten Einzylinder ändert Honda nichts. Aus 348,36 Kubikzentimetern kommen 21 PS bei 5.500 Umdrehungen und 29,5 Nm bei 3.000 Touren. Das klingt auf dem Papier nicht wild, passt aber zum entspannten Charakter. Der langhubige Motor soll früh anschieben, statt obenrum nach Drehzahl zu schreien. Geschaltet wird über fünf Gänge, eine Anti-Hopping-Kupplung mit Servofunktion ist ebenfalls an Bord.

Vorne rollt die Honda auf einem 19-Zoll-Rad, hinten sind es 18 Zoll. Eine klassische Telegabel und zwei Federbeine übernehmen die Federung. Gebremst wird mit 310-Millimeter-Scheibe vorn und 240 Millimetern hinten, überwacht von einem Zweikanal-ABS. Fahrfertig bringt die CB350C 186 Kilogramm auf die Waage. Der Tank fasst 15,2 Liter, die Sitzhöhe liegt bei alltagstauglichen 800 Millimetern.

Kleiner Aufpreis – aber vorerst nur in Indien

In Delhi kostet die Special Edition 204.700 Rupien ab Händler. Die Standardversion steht mit 200.300 Rupien in der Liste, die DLX mit 202.700 Rupien. Der Sprung zur schicken Topversion beträgt also lediglich 4.400 Rupien. Direkt umgerechnet sind das nur rund 40 Euro Unterschied – eine europäische Preisangabe lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.

Und genau da kommt der Haken für deutsche Retro-Fans: Die CB350C ist für den indischen Markt bestimmt. Eine offizielle Ankündigung für Europa gibt es nicht. Schade, denn zwischen kleiner Royal Enfield, GB350 und klassischer Einsteiger-Naked könnte die Honda hier durchaus Freunde finden. Bis dahin bleibt sie ein hübscher Blick über den Tellerrand – mit überschaubarer Leistung, einfacher Technik und jeder Menge Chrom.

Quelle: Honda

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