BMW M 1000 Nürburgring Edition: Dreimal grüne Hölle

BMW feiert 100 Jahre Nürburgring mit M 1000 RR, R und XR in Grün. Jedes Modell ist auf 100 Exemplare limitiert.

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Wenn BMW Motorrad den 100. Geburtstag des Nürburgrings feiert, bleibt es natürlich nicht bei einem Aufkleber auf dem Tank. Die Bayern schicken gleich drei M-Bikes in Nürburgring Grün los: M 1000 RR, M 1000 R und M 1000 XR. Von jedem Modell entstehen weltweit exakt 100 Exemplare. Mehr „Grüne Hölle“ für die heimische Garage geht kaum.

Drei Konzepte, ein Jubiläums-Look

Die offizielle Bezeichnung lautet „Edition 100 Jahre Nürburgring“. Optisch verbindet alle drei Maschinen die historische grüne Lackierung. Auf dem Tank sitzt die Silhouette der Nordschleife, das Airbox-Cover trägt das Jubiläumsdesign und den Hinweis „one of 100“. Grüne Akzentstreifen auf den Carbonrädern, eine schwarze Schwinge und ein schwarzer Heckrahmen runden den Auftritt ab. Die Sitzbank kommt in Alcantara-Optik und trägt eine eingestickte 100.

Technisch erfindet BMW die M-Modelle nicht neu. Dafür wird bei der Ausstattung ordentlich aufgefüllt: Das M Track Paket und Carbonräder gehören serienmäßig dazu. Bei der RR umfasst das Track-Paket unter anderem Sichtcarbon-Abdeckungen, Winglets, gefräste Hebel und eine einstellbare Fußrastenanlage. M 1000 RR und M 1000 R erhalten zusätzlich ein Cover-Kit für den Rennstreckeneinsatz. Für alle drei gibt es einen Motorradteppich, einen Hinterrad-Montageständer und natürlich ein Echtheitszertifikat.

BMW M 1000 RR in Nürburgring Grün
Die M 1000 RR ist die schärfste der drei Jubiläumsmaschinen – inklusive Carbonrädern und Track-Paket.

RR, R oder XR?

Die M 1000 RR bleibt das kompromisslose Superbike im Trio. Das aktuelle Serienmodell drückt 218 PS aus dem Vierzylinder, dreht bis 15.100 Touren und soll 314 km/h erreichen. Mit 194 Kilogramm fahrfertig ist das eine ziemlich klare Ansage an alle, die ihre grüne Sonderedition nicht nur vor dem Café abstellen wollen.

Die M 1000 R nimmt die gleiche Grundidee und reißt die Verkleidung ab. 210 PS, bis zu 280 km/h und ebenfalls rund 194 Kilogramm machen aus dem Naked Bike einen echten Nackenmuskel-Tester. Die M 1000 XR ist der langstreckentauglichere Bruder. Mit 201 PS, 275 km/h Spitze und 223 Kilogramm bleibt aber auch der Crossover weit davon entfernt, ein gemütlicher Reisedampfer zu sein.

Bestellstart im Oktober

Bestellbar sollen die drei Sondermodelle ab dem 19. Oktober 2026 sein. Preise hat BMW bislang nicht genannt. Billig wird der Spaß mit Sicherheit nicht: Schon die normalen M-Modelle spielen in der oberen Liga, und Limitierung, Sonderlack sowie Carbon-Ausstattung dürften noch einmal einen saftigen Aufschlag bringen.

Der Anlass passt jedenfalls. Der Nürburgring wurde am 18. Juni 1927 eröffnet, und BMW verbindet mit der Strecke eine fast ebenso lange Geschichte. Wer eine der insgesamt 300 Maschinen ergattern will, dürfte weniger über das Preis-Leistungs-Verhältnis diskutieren und mehr darüber, welche Version in die Garage passt: Rennstrecken-RR, Landstraßen-R oder Reise-Rakete XR.

Quelle: BMW Motorrad

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